Fakultät für Maschinenbau und Sicherheitstechnik

Tastatur

Digitalisierte und Basisarbeit im höheren Erwerbsalter, Bestandsaufnahme, Determinanten und Auswirkungen

eine Längsschnitt‐Untersuchung der lidA‐Kohortenstudie

Das Vorhaben untersucht zum Einen, wie im mittleren und höheren Erwerbsalter Aspekte digitalisierter Arbeit mit Gesundheit, Arbeitsfähigkeit und Erwerbsmotivation zusammenhängen, zum Anderen, was Basisarbeit im Zeitverlauf für Beschäftigte bedeutet.

Akronym: lidA 4 - digiba

Abstract: Um zu erfahren, wie Personen im höheren Erwerbsalter vermehrt im Erwerbsleben verbleiben können, sollten zentrale Aspekte von Arbeit und Gesundheit im Kontext der Lebens- und Arbeitswelten betrachtet werden. Hierbei muss zwischen sozialen Gruppen differenziert werden, die sich in ihren Bedingungen und Möglichkeiten teilweise deutlich unterscheiden. Ebenso müssen die Befunde mit denen der nachfolgenden Generation abgeglichen werden, um gesellschaftliche Veränderungen von Leben und Arbeit frühzeitig erkennen und sozialpolitisch begleiten zu können.
Im Rahmen der lidA-Studie (leben in der Arbeit, www.lidA-studie.de) wird in Drei- bis Vierjahresabständen eine repräsentative Stichprobe aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der Jahrgänge 1959 und 1965 zu Arbeit, Gesundheit, Erwerbsteilhabe sowie zu sozialen und privaten Rahmenbedingungen befragt. In der 4. Studienwelle wird erstmalig eine dritte Geburtskohorte der 1971 Geborenen einbezogen.
Das Vorhaben untersucht für die Gruppe älterer Beschäftigter die Bedeutung und Folgen digitalisierter Arbeit. Ferner wird die Rolle der Basisarbeit untersucht, also einer Erwerbstätigkeit, die ohne formale Qualifikation nur aufgrund tätigkeitsbezogener Einarbeitung ausgeübt werden kann. Gerade im mittleren und höheren Erwerbsalter kann diese mit Risiken in Bezug auf Arbeitsqualität und Arbeitsplatzsicherheit verbunden sein, was sich kurz‐, mittel‐ und langfristig auf Gesundheit, ökonomische Verhältnisse sowie gesellschaftliche Teilhabe auswirken kann. Für die 4. Welle der lidA-Studie (2022) sind eigene Fragebogenmodule zur Digitalisierung der Arbeitswelt und zur Basisarbeit erstellt worden.
Aus den Ergebnissen sollen sich Impulse für betriebliche wie sozialpolitische Maßnahmen ableiten lassen, die zur Verbesserung von Gesundheit, Arbeitsfähigkeit und Beschäftigung von älteren Beschäftigten beitragen.

Laufzeit: 11.2021 bis 12.2024

Förderer: BMAS

Projektleitung: Prof. HM Hasselhorn, Bergische Universität Wuppertal

Wissenschaftliche Leitung: Prof. HM Hasselhorn, Bergische Universität Wuppertal

Projektkoordination: Dr. Melanie Ebener, Bergische Universität Wuppertal

Weitere Infos über #UniWuppertal: