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Arbeitswissenschaft und Sicherheitstechnik

Die Arbeitswissenschaft beschäftigt sich mit der „… systematischen Analyse, Ordnung und Gestaltung der technischen, organisatorischen und sozialen Bedingungen von Arbeitsprozessen“ mit dem Ziel, Arbeit sowohl menschengerecht als auch effektiv und effizient zu gestalten (Schlick 2010, S.7). Ein wichtiges Teilziel sind dabei „schädigungslose, ausführbare, erträgliche und beeinträchtigungsfreie Arbeitsbedingungen“ (ebenda). Damit hat die Arbeitswissenschaft eine breite Schnittstelle zur Sicherheitstechnik, deren Kernaufgabe die Identifikation, Bewertung und Vermeidung von technischen, organisatorischen und sozialen Risiken mit dem Ziel der „sicheren Arbeit“ ist.

Aktuelles

  • Stellenausschreibung: 3 Promotionsstellen E13 TV-L, 75% und in Kürze auch eine Postdoc-Stelle
    Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt weitere drei Wissenschaftliche Mitarbeiter/innen...[mehr]
  • Deutschlandrundfunk "Sprechstunde" - Interview mit Prof. Dr. med. Hans Martin Hasselhorn
    24.10.2017 Deutschlandrundfunk Sprechstunde Die letzten Berufsjahre: Gesundheitliche Probleme und...[mehr]
  • Erste Promotion am Lehrstuhl für Arbeitswissenschaft
    Fr. Dipl.-Psych. Melanie Ebener hat am 27.6.2017 ihre Promotionsschrift zum Thema "Die...[mehr]
  • Interview: Prof. H. M. Hasselhorn in der SWR2 Wissen-Sendung '55plus im Job'
    Interview von Prof. Hans Martin Hasselhorn mit Silvia Plahl für die SWR2 Wissen-Sendung '55plus im...[mehr]

Leitung

Prof. Dr. med. Hans Martin Hasselhorn

Bergische Universität Wuppertal

Fakultät für Maschinenbau und Sicherheitstechnik

Lehrstuhl für Arbeitswissenschaft

Gaußstraße 20, 42119 Wuppertal

Tel. 0202 439 2088 (Sekretariat)

hasselhorn{at}uni-wuppertal.de

Forschungsprofil

Übergreifendes Forschungsziel des Fachgebiets für „Arbeitswissenschaft“ ist es, zu einem differenzierten arbeitswissenschaftlichen Verständnis der wechselseitigen Zusammenhänge von Arbeit einerseits und Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit andererseits zu gelangen – zum Nutzen von Politik, Wirtschaft, Forschung und nicht zuletzt der Beschäftigten selbst.

Innerhalb des Forschungsziels sollen schwerpunktmäßig zwei Themenbereiche abgedeckt und explizit mit Fokus auf Beschäftigte im höheren Erwerbsalter behandelt werden:

A) Arbeit, Gesundheit und Erwerbsteilhabe

  • Arbeitsbezogene Determinanten der Erwerbsteilhabe
  • Motivation zur Erwerbsteilhabe

B) Arbeit und Funktionseinschränkung

  • Arbeitsfähigkeit
  • Disability research

 

 

 

Die wissenschaftliche Arbeit des Lehrstuhls basiert auf den folgenden wissenschaftlichen Herangehensweisen:

a) Arbeitsepidemiologie (quantitative Forschung zu Arbeit, Arbeitsfähigkeit, Gesundheit und Beschäftigung)

b) Life course epidemiology (komplexe Längsschnittbetrachtungen und -analysen)

c) Mixed methods (Kombination quantitativer und qualitativer Forschungsmethodik)

d) Psychometrie (Entwicklung von Befragungsinstrumenten)

e) Feldforschung