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lidA 3 - BGW

Projekttitel: Arbeit und Erwerbsteilhabe im Gesundheitsdienst – eine Untersuchung mit der repräsentativen lidA-Kohortenstudie

Akronym: lidA 3 – BGW

„1-Satz“: Das Projekt untersucht die subjektive Erwerbsperspektive bei älteren Beschäftigten im Gesundheitsdienst vor dem Hintergrund der Verlängerung des Erwerbslebens in Deutschland.

Abstract: Die öffentliche Diskussion zur Verlängerung des Erwerbslebens wird in Deutschland in den kommenden Jahren anhalten, auch deshalb, weil das Arbeitskräfteangebot nach Schätzungen von Arbeitsmarktforschern in den kommenden Jahren und Jahrzehnten abnehmen wird. In dieser Situation sollten ältere Beschäftigte in noch stärkerem Ausmaß als bisher am Arbeitsmarkt gehalten werden. Doch wie kann es gelingen, mehr ältere Beschäftigte im Erwerbsleben zu halten? Diese Frage ist insbesondere im Gesundheitsdienst aktuell, in dem Beschäftigtengruppen altern und in den kommenden Jahren zahlenmäßig hohe Abgänge in die Rente zu erwarten sind.
Ziel des Projekts ist die wissenschaftliche Untersuchung der folgenden Fragestellung vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Erfordernis eines längeren Erwerbsverbleibs: Wie stellt sich die Motivation, erwerbstätig zu sein, bei älteren Beschäftigten im Gesundheitsdienst dar?
Die Untersuchung erfolgt im Rahmen der seit 2009 laufenden lidA-Studie (leben in der Arbeit, www.lidA-studie.de). In Dreijahresabständen wird eine repräsentative Stichprobe aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten der Jahrgänge 1959 und 1965 zu Arbeit, Gesundheit, Erwerbsteilhabe sowie zu sozialen und privaten Rahmenbedingungen befragt. Die lidA-Studie erlaubt es erstmals, die subjektive Erwerbsperspektive der älteren Beschäftigten im Gesundheitsdienst detailliert aufzuzeigen, Veränderungen von Arbeit, Gesundheit, Motivation und Erwerbsteilhabe in dieser Gruppe über einen Zeitraum von 7 Jahren zu analysieren und dabei alle Ergebnisse zu Berufen des Gesundheitsdienstes mit denen weiterer Berufsgruppen in Bezug zu setzen.
Aus den Ergebnissen lassen sich neue Impulse für präventionsrelevante betriebliche Maßnahmen zur gesundheits- und persönlichkeitsförderlichen Beschäftigung und Bindung älterer Beschäftigter im Gesundheitsdienst ableiten.

Laufzeit: 01.03.2021 bis 31.07.2022

Finanzierung: Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege

Projektleitung: Prof. Hans Martin Hasselhorn, Bergische Universität Wuppertal

Wiss. Leitung: Nina Garthe, Bergische Universität Wuppertal

Projektkoordination: Nina Garthe, Bergische Universität Wuppertal