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Arbeitswissenschaft und Sicherheitstechnik

Die Arbeitswissenschaft beschäftigt sich mit der „… systematischen Analyse, Ordnung und Gestaltung der technischen, organisatorischen und sozialen Bedingungen von Arbeitsprozessen“ mit dem Ziel, Arbeit sowohl menschengerecht als auch effektiv und effizient zu gestalten (Schlick 2010, S.7). Ein wichtiges Teilziel sind dabei „schädigungslose, ausführbare, erträgliche und beeinträchtigungsfreie Arbeitsbedingungen“ (ebenda). Damit hat die Arbeitswissenschaft eine breite Schnittstelle zur Sicherheitstechnik, deren Kernaufgabe die Identifikation, Bewertung und Vermeidung von technischen, organisatorischen und sozialen Risiken mit dem Ziel der „sicheren Arbeit“ ist.

Aktuelles

  • Der Übergang von der Arbeit in den Ruhestand
    Subjektiver Kurzbeitrag von Prof. Hasselhorn in einer kirchlichen Zeitschrift [mehr]
  • Artikel zu Arbeitgeberwechseln und Arbeitsfähigkeit
    In einem neuen Artikel wird der Zusammenhang zwischen freiwilligen Arbeitgeberwechseln und der... [mehr]
  • Heidelberger Thesen, DGAUM Vortrag Prof. Hasselhorn am 19.03.2021
    Heidelberger Thesen, DGAUM Vortrag [mehr]
  • Preisverleihung des Julius-Springer-Preises für Arbeitsmedizin
    Daniela Borchart, M.Sc., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, wurde als Erstautorin gemeinsam mit Prof.... [mehr]
  • Podcast mit Prof. Hans Martin Hasselhorn
    Warum Menschen früher in Rente gehen [mehr]
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Leitung

 

Prof. Dr. med. Hans Martin Hasselhorn

Bergische Universität Wuppertal

Fakultät für Maschinenbau und Sicherheitstechnik

Lehrstuhl für Arbeitswissenschaft

Gaußstraße 20, 42119 Wuppertal

Tel. 0202 439 2088 (Sekretariat)

hasselhorn{at}uni-wuppertal.de

 

B)     Arbeit mit Krankheit

• Arbeitsfähigkeit

• Arbeitsgestaltung zur Sicherung der Teilhabe

Der demografische Wandel wird in Deutschland in den kommenden Jahren zu einer weiteren Verknappung von Arbeitskraft führen. Dies ist eine stetig steigende Herausforderung für Wirtschaft und Betriebe. Auch aufgrund der geänderten Rentengesetzgebung ist davon auszugehen, dass sich der Anteil Älterer mit Funktionseinschränkungen in der Arbeitswelt weiter erhöhen wird. Für Betriebe bedeutet dies, ihren Beschäftigten Arbeitsbedingungen zu bieten, die einerseits größtmögliche Sicherheit bei der Arbeit gewähren und gleichzeitig produktives und humanes Arbeiten ermöglichen. Unser Fachgebiet forscht zum hier grundlegenden „Konzept der Arbeitsfähigkeit“. Unter anderem geht es auch darum, besser zu verstehen, ob und unter welchen Umständen Arbeit mit Krankheit bzw. funktionellen Einschränkungen überhaupt möglich ist und welche Maßnahmen am Arbeitsplatz dies erleichtern bzw. ermöglichen.